Metropol Parasol eingeweiht
Titelstory in Sevillas Tageszeitungen: Einweihung des Metropol Parasol 

30.03.2011
Stadtoberhaupt, Projektbeteiligte und „Sevillanos“ sind glücklich über ihr hölzernes Wahrzeichen.
Mit tiefer Zufriedenheit umarmte Bürgermeister Alfredo Sánchez Monteseirín den Vorstand von Finnforest Ole Salvén, just nachdem er ein Fernsehinterview auf dem nagelneuen Walkway des Metropol Parasol gegeben hatte.

Es ist Sonntag, der 27. März und Anspannung liegt in der Luft über dem Plaza de la Encarnación: in weniger als vier Stunden beginnt die Einweihungsfeier für eine der weltgrößten Holzstrukturen, dem neuen architektonischen und urbanen Wahrzeichen Sevillas. Ganz oben auf der Gitterstruktur macht eine kleine Menschengruppe eine Art Abnahme-Runde, während die Plaza unterhalb vor Arbeitern wimmelt, die die letzten Handgriffe verrichten um die Baustelle in ein einladendes Gelände für die Gäste zu verwandeln. Palletten werden weggefahren, Pflastersteine gereinigt, Blumen werden gepflanzt und Zäune abgebaut.
 
Die Leute auf dem Dach drücken die Daumen, dass alles rechtzeitig fertig wird. Sie haben die Verantwortung dafür, denn diese Menschen haben Metropol Parasol erdacht, konstruiert und realisiert: als Bauherr die Stadt Sevilla, an deren Spitze der Bürgermeister Monteseirín, der deutsche Architekt Jürgen Mayer H. mit Projektarchitektin Marta Ramírez Iglesias, Konzessionär und Generalunternehmer Sacyr, vertreten durch Regionaldirektor Antonio Belmonte Sánchez und Mariano Peláez Cervantes, Leiter Hochbau – der leitende Ingenieur Jan-Peter Koppitz, Arup und Projektarchitekt Andre Santer sind einzig nicht dabei – und schließlich Finnforest, vertreten durch Vorstand Ole Salvén, Christoph Zimmermann, Geschäftsführer Aichach und Fritz Kunz, Leiter des Geschäftsbereichs Bauprojekte und federführend bei der Umsetzung der Ingenieurholzkonstruktion.
 


Das Zusammentreffen zwischen den spanischen Verantwortlichen und dem Finnforest Team war ein Zufall. „Keiner von uns hätte erwartet, dass sie so kurz vor der Eröffnung Zeit haben. Umso beeindruckter waren wir, mit welcher Wertschätzung und Freundschaftlichkeit wir empfangen und mitgenommen wurden,“ so Zimmermann. Die Projektbeteiligten brachten ihren Respekt vor der technischen Kompetenz, der Professionalität und der Zuverlässigkeit und dem großen persönlichen Engagement der Verantwortlichen und des ganzen Finnforest Teams zum Ausdruck.

Bei einem spontanen gemeinsamen Mittagessen betonte Antonio Belmonte Sánchez, dass er dieses erfolgreiche Projekt als Basis für eine zukünftige Zusammenarbeit betrachte. Er vertritt mit Sacyr Vallehermoso eines der größten Spanischen Unternehmen, das als großer Bau- und Immobilienkonzern in Madrid börsennotiert ist.

Ein so herzlicher Dank am Ende einer so komplexen und herausfordernden Projektes wie dem Metropol Parasol ist nahezu unüblich, spiegelt aber die Erleichterung über den Erfolg des Bauwerkes wider. Für Finnforest war die Parasol Struktur nicht nur finanziell erfolgreich, sondern brachte neue Technologien hervor und sichert die Position des Geschäftsfeldes „Construction Industry“ über Jahre.



In Sevilla lief an diesem Abend alles glatt: der Bürgermeister enthüllte das Emblem mit seiner Widmung, es wurden Fotos gemacht und die rund 200 offiziellen Gäste folgten seiner Ansprache zwischen den römischen Ausgrabungen, bevor sie den Imagefilm über die Entstehung des Metropol Parasol sehen durften. Inzwischen hatten Sevillas Bürger und Touristen den Plaza Mayor bevölkert und es war ein bewegender Moment, als das Universitätsorchester zur „Ode an die Freude“ aus Beethovens 9. Symphonie anhob, während die Zeitungs-Fotografen die Titelbilder für die Montagsausgabe schossen.
v.l.n.r.: Finnforest Team mit Fritz Kunz, Christoph Zimmermann und Ole Salvén, Antonio Belmonte Sánchez, Sacyr und Architekt Jürgen Mayer H.
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